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RektorInnenensuche am Mozarteum: Unwürdiges Trauerspiel muss endlich ein Ende haben!

14.07.2017Kultur

GR Bernhard Carl: Ministerium ist gefordert, weiteren Schaden vom Mozarteum und der Kulturstadt Salzburg abzuwenden

Nachdem der designierte Rektor Reiner Schuhenn noch vor Amtsantritt bereits wieder das Handtuch geworfen hat, steht die Universität Mozarteum  einmal mehr ohne Führung da. Seit mehr als einem Jahr läuft die Suche nach einer Rektorin bzw. einem Rektor für Salzburgs Musik- und Kunstuniversität nun schon erfolglos – ein Umstand, der auch international längst niemandem mehr verborgen bleibt. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordern das zuständige Ministerium für Wissenschaft und Forschung in Wien auf, endlich zu handeln.

„Die ebenso end-, wie erfolglose und von ständig neuen Streitereien begleitete RektorInnen-Suche bedroht inzwischen nicht mehr nur das Renommee des Mozarteums selbst, sondern auch das der Kulturstadt Salzburg. Diese Tragödie muss jetzt endlich ein Ende haben. Welche hochqualifizierte Person bewirbt sich denn noch, wenn die Berichte über die Schwierigkeiten bei der RektorInnensuche am Mozarteum weiter die Runde machen?", fragt sich Gemeinderat Bernhard Carl, Kultursprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN.

Das Mozarteum ist die zweitgrößte Kunst- und Kulturuniversität Österreichs und von unschätzbarer Bedeutung für die international anerkannte Kulturstadt Salzburg. 1.800 StudentInnen und fast 700 MitarbeiterInnen gehen täglich am Mozarteum ein und aus. Es gilt ein Jahresbudget von immerhin 40 Millionen Euro zu verwalten – und all das seit einem Jahr ohne Rektorin bzw. Rektor.

„Wenn es über ein Jahr lang nicht gelingt, einen Rektor für das Mozarteum zu finden, wenn immer wieder gute Leute ihre Verträge nicht verlängern und wenn ein hochqualifizierter Experte noch vor Amtsantritt bereits mit einem derartigen Misstrauen konfrontiert wird, dass er entnervt das Handtuch wirft, dann handelt es sich bei der vorhandenen Struktur offensichtlich um eine Fehlkonstruktion", stellt Carl klar.

„Für das zuständige Ministerium in Wien ist es höchste Zeit, endlich zu handeln. Weiterer Schaden muss unbedingt abgewendet werden – vom Mozarteum und von der gesamten Kulturstadt Salzburg. Spätestens nach der Nationalratswahl müssen die gesetzlichen Grundlagen so geändert werden, dass Universitäten wie das Mozarteum wieder handlungsfähig sind", so Bernhard Carl, Kultursprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN, abschließend.

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