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Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordern Verkaufsverbot für potentiell krebserregendes Unkrautvernichtungsmittel auf Salzburger Stadtgebiet

28.11.2017Natur und Umwelt: Gesundheit

„Eine krasse Fehlentscheidung der EU-Staaten und absolut unverantwortlich! Durch die weitere Zulassung von Glyphosat wird die Gesundheit der Menschen leichtfertig aufs Spiel gesetzt.

Das sollten wir in Salzburg nicht zulassen", stellt Gemeinderat Bernhard Carl klar.

Eine Mehrheit der EU-Staaten stimmte am Montag, den 27.11.2017, für eine weitere Verlängerung der europaweiten Zulassung des höchst umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat. Dieses Abstimmungsergebnis kann angesichts der wiederholten, deutlichen Warnungen der Internationalen Organisation für Krebsforschung (IARC), zahlreicher namhafter ExpertInnen sowie von Umweltorganisationen nur als absolut unverantwortlich eingestuft werden, denn Glyphosat gilt als potentiell krebserregend!

Auf Antrag der Bürgerliste/DIE GRÜNEN hat die Stadt Salzburg bereits vor vier Jahren beschlossen, die Verwendung von glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmitteln im Einflussbereich des Magistrats umgehend einzustellen, und auf ihrer Homepage eine entsprechende Warnung vor der Verwendung solcher Chemikalien auszusprechen. Während die Stadt somit gänzlich auf krebserregendes Glyphosat verzichtet, wird dieses Mittel unter dem Markennamen „Roundup" u.a. in Baumärkten  nach wie vor verkauft und somit auch in privaten Gärten eingesetzt – eventuell sogar in der Landwirtschaft auf Stadtgebiet – und kann dadurch u.a. ins Grundwasser gelangen.

Der Gesundheitssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN kündigt deshalb einen Antrag an den zuständigen Vizebürgermeister Harald Preuner an: „Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN stellen den Antrag, umgehend ein Verkaufsverbot von glyphosathaltigen Mitteln wie Roundup im Stadtgebiet zu prüfen. Diese Chemikalien sind höchst wahrscheinlich krebserregend! Sie stellen eine akute Gefahr für die Gesundheit der Salzburgerinnen und Salzburger dar, deshalb dürfen wir nicht einfach zusehen, wenn sie weiterhin verkauft werden."

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