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Gesunde Luft zum Jahreswechsel

20.12.2017Natur und Umwelt | Natur und Umwelt: Umweltschutz | Natur und Umwelt: Gesundheit

Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordern auch in Salzburg ein Ende der Silvester-Ausnahme für privates Feuerwerk. Graz macht es bereits vor.

In Graz wird es zum Jahreswechsel diesmal kein privates Feuerwerk mehr geben. Laut dem Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) hat sich die steirische Landeshauptstadt im Interesse der Gesundheit ihrer BürgerInnen zu diesem Schritt entschlossen.

„Was in Graz vernünftig ist, das sollte doch auch in Salzburg gehen. Ich fordere Bürgermeister Preuner auf, es seinem Amts- und Parteikollegen in der Steirischen Landeshauptstadt gleichzutun und diesmal zu Silvester keine Ausnahmegenehmigung mehr für privates Feuerwerk zu erteilen. Viele Salzburgerinnen und Salzburger und deren Gesundheit werden es ihm danken", erklärt Gemeinderat Bernhard Carl. Der Gesundheitssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN setzt sich seit Jahren dafür ein, das Knallen zu Silvester auf ein gesundes Maß zu reduzieren.

„Die Stadt Salzburg wird auch dieses Silvester wieder für ein wunderschönes Feuerwerk über der Altstadt sorgen, und das ist auch gut so! Auf privates Feuerwerk zu verzichten und das Knallen auf vernünftiges Maß zu reduzieren, würde aber eine große Entlastung für die Gesundheit der Salzburgerinnen und Salzburger bedeuten", stellt Carl klar.

Fakt ist: Das Feuerwerk, mit dem auch viele SalzburgerInnen das neue Jahr begrüßen möchten, hinterlässt einen regelrechten Giftcocktail in der Luft. Diese Mixtur verursacht Atemwegs-, Herz- und Kreislauferkrankungen. Vorgeschädigte, also z.B. Menschen, die bereits einen Herzinfarkt erlitten haben, aber auch Kleinkinder mit Atemwegserkrankungen sind bei akut hohen Feinstaub-Werten wie in der Silvesternacht besonders gefährdet. Ganz zu schweigen von den unzähligen Verletzten durch Feuerwerkskörper und der massiven Lärmbelastung für Menschen, Haus- und Wildtiere.

„BesitzerInnen von Katzen und Hunden können ein Lied davon singen, wie sehr ihre Tiere durch den Silvesterlärm verschreckt werden. Die Beibehaltung des Verbots in der Silvesternacht, wäre auch für sie eine große Erleichterung."

Salzburg und Bregenz sind nun die einzigen Landeshauptstädte, in denen privates Feuerwerk zu Silvester noch erlaubt wird. International verzichten zahlreiche Städte wie Paris oder Mailand schon seit einigen Jahren auf diesen Silvesterbrauch. Sie zeigen es vor: Ausgelassenes Feiern des Jahreswechsels geht auch ohne übermäßigen Krach und Rauch.

„Graz macht es vor! Nun muss auch Bürgermeister Preuner endlich ein Einsehen haben und für kommendes Silvester auf die Aufhebung des Verbotes verzichten", so Gemeinderat Bernhard Carl abschließend.

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