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Mehr Krabbelgruppen und leistbare Tarife

22.06.2018Soziales | Soziales: Kinder und Jugendliche

Langjährige Bürgerlisten-Forderung wird endlich umgesetzt. 24 leistbare Betreuungsplätze können aber nur der Anfang sein.

Mehr Krabbelgruppenplätze und leistbare Tarife: Das sind langjährige Forderungen der Bürgerliste/DIE GRÜNEN, die mit dem heute vorgelegten Amtsbericht des zuständigen Vizebürgermeisters Bernhard Auinger endlich umgesetzt werden.

Mit 200 Euro für eine Vollbetreuung können Eltern nun erstmals auch in der Stadt leistbare Kinderbetreuung für ihre Unter-3jährigen bekommen. Drei Gruppen für je 8 Kinder können aber nur ein Anfang sein. Hört man sich bei den betroffenen Eltern um, so wird schnell klar: Der Bedarf ist bei weitem größer.

Das heute vorgestellte zusätzliche Angebot ändert außerdem nichts daran, dass die Mehrzahl der in der Stadt befindlichen privaten Krabbelgruppen weit teurer ist als die stadteigenen Krabbelgruppen und vor allem jene der Umlandgemeinden. Der durchschnittliche Tarif der privaten Krabbelgruppen in der Stadt Salzburg beträgt 385 Euro. Die drei städtischen Krabbelgruppen werden 200 Euro kosten und im Flachgau liegt der Durchschnittstarif aller Krabbelgruppen sogar nur bei 116,50 Euro. Ziel der Stadt muss es aber sein, alle Eltern zu entlasten. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordern den zuständigen Vizebürgermeisters Auinger daher auf, ein Konzept vorzulegen, mit dem auch jene Eltern, die auf private Krabbelgruppen angewiesen sind, und die mit immens hohen finanziellen Belastungen konfrontiert sind, unterstützt werden können.

Abzuwarten bleibt, wie die teureren privaten Krabbelgruppen auf das Angebot der Stadt reagieren. Eventuell muss die Stadt auch hier finanzielle Unterstützung leisten, um zu günstigeren Tarifen zu kommen.

„Mehr und leistbarere Krabbelgruppen in der Stadt sind mir ein persönliches Anliegen. Betreuungsplätze für 24 Kinder um 200 Euro sind erfreulich, können aber nur der Anfang sein. Will man den Bedarf decken, so wird man hier mehr leisten müssen. Die Frage, wie man die Konkurrenz zu den viel teureren privaten Einrichtungen vermeiden möchte, bzw. auch hier zu günstigeren Tarifen kommt, bleibt leider weiter unbeantwortet", erklärt Bernhard Carl, Gemeinderat der Bürgerliste/DIE GRÜNEN.

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