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Innenstadtverkehr neu: Stau statt Verkehrsberuhigung

21.04.2013  /  Planung: Verkehr

Die Schaden-Preuner-Verkehrsregelung für die Altstadt wird keine Entlastung bringen, im Gegenteil: Alle Experten warnten im Vorfeld vor Stau am Kai und am Anton-Neumayr-Platz.

Vier Ziele sollten mit einer Neuregelung des Innenstadtverkehrs (statt der Mittagsregelung im vergangenen Jahr) erreicht werden:

  • eine dauerhafte Lösung
  • Erreichbarkeit der Altstadt soll gewährleistet bleiben
  • Durchgangsverkehr deutlich reduzieren
  • Einbindung der Öffis verbessern

Dafür wurden zwei Varianten zur Verkehrsberuhigung vertieft geprüft:

Variante 3: Zufahrt in die Altstadt über Mülln und das Neutor, aber keine Durchfahrt zur Staatsbrücke. Zwischen Staatsbrücke und Hanuschplatz wird eine Fußgängerzone errichtet (außer für die Linienbusse, die weiterhin an der Staatsbrücke links abbiegen können), die vom Individualverkehr befahrenen Straßenzüge zwischen Neutor/Mülln und Hanuschplatz werden als shared space, also als gemeinsame Verkehrsfläche für Fußgänger, Radfahrer und Autoverkehr ausgeführt.

Variante 4 sieht eine Verlegung des Verkehrs an den Franz-Josef-Kai vor, der ab Hanuschplatz nicht mehr als Einbahn geführt wird, sondern in beide Fahrtrichtungen befahren wird. Am Franz-Josef-Kai muss dafür eine ampelgeregelte Kreuzung oder ein Kreisverkehr eingrichtet werden. Dafür wird die Griesgasse verkehrsberuhigt (nur mehr Linienbusse und Anrainerverkehr).

Die Verkehrsexperten von Land und Stadt Salzburg unter der Federführung von Landesbaudirektor Nagl haben sich eindeutig für die Variante 3 ausgesprochen, weil nur diese den Durchzugsverkehr tatsächlich reduziert.

Die Variante 4 hat dagegen mehrere entscheidende Nachteile: Der Durchzugsverkehr wird kaum reduziert, die Verkehrsmenge am Franz-Josef-Kai zwischen Hanuschplatz und Haus der Natur steigt und schafft somit eine weitere Barriere zwischen dem Fluss und der Altstadt.

Vor allem gehen die Verkehrsexperten in ihren Berechnungen aber von "Leistungsfähigkeitsproblemen/Stau Museumsplatz und Franz-Josef-Kai" aus.

Von einem Erreichen der vier ursprünglich gesetzten Ziele kann keine Rede sein. Wie die beiden PDF unten zeigen, ist vielmehr von Stau auszugehen, der Durchzugsverkehr wird zwar in der verkehrsberuhigten Griesgasse sinken, am Franz-Josef-Kai dafür noch steigen!

Auch die öffentlichen Verkehrsmittel werden dadurch nicht besser eingebunden, sondern werden am Kai und in der Münzgasse im Stau stehen!

Auswirkungen Variante 3 (PDF, 745k)
Auswirkungen Variante 4 (PDF, 742k)

Das sagt Klubobmann Hüttinger zur neuen "Lösung"

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