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Innenstadtregelung: Gutachten der städtischen Verkehrsplanung verlangt Nachbesserungen

30.08.2013Planung: Verkehr

Die Realisierung der sogenannten Innenstadtregelung, die im Juni von SPÖ und ÖVP gegen den Rat der Verkehrsexperten beschlossen wurde, nimmt immer konkretere Formen an.

Allerdings zeigen sich jetzt Probleme, die von den Befürwortern nicht alleine gelöst werden können. Die Verkehrsbehörde, die ja für die Bewilligung der Maßnahmen zuständig ist, hat dazu ein Gutachten der städtischen Verkehrsplanung eingeholt.

Das Gutachten sieht an vielen Stellen im Planungsgebiet Nachbessrungsbedarf und fordert einen ganzen Katalog von Maßnahmen:

  • den Gehsteig am Franz-Josef-Kai im Bereich des Rot-Kreuz Parkplatzes von 1,5m auf 2 m ist zu verbreitern,
  • die bisher markiert geplanten Fahrbahnränder beim Rechts-Ausbiegen aus dem Museumsplatz aus Sicherheitsgründen baulich ist auszubilden,
  • die Beleuchtung der überbauten Fläche ist zu verbessern,
  • der Gehsteig bei der Unterführung von Mülln kommend weist Engstellen von 1 m auf. Hier muss es zu einer Verbreiterung kommen,
  • aus verkehrstechnischer Sicht sollte der gesamt Mittelstreifen zwischen Hanuschplatz und Museumsplatz baulich ausgeführt werden, um Fußgängerquerungen zu erleichtern und Wendemanöver zu unterbinden,
  • eine flächenhafte Querungshilfe beim Hanusch-Platz östlich vom Fischkrieg wird empfohlen,
  • die Mittelinsel zur Erleichterung der Fußgängerquerung beim Anton-Neumayer-Platz soll verlängert und die Gehsteige abgesenkt werden,
  • bei der Umsetzungen sollen zusätzliche Verkehrszeichen aufgestellt und Bodenmarkierungen angebracht werden um Unfälle durch die ungewohnte Verkehrsführung (Gegenverkehr statt bisher zweispurige Einbahn etc.) zu vermeiden,
  • erwarteten Rückstauerscheinungen etwa durch die Einspurigkeit beim Fischkrieg über die Staatbrücke mit Auswirkungen auf den ÖPNV muss mit Beschleunigungsmaßnahmen begegnet werden,
  • Ampeln an den stark frequentierten Fußgängerrelationen sollen nach den Fußgängerkriterien angepasst werden.

„Offenbar ist Stadträtin Schmidt mit der seriösen Planung der neuen Verkehrsführung überfordert, Probleme bezüglich Verkehrssicherheit wurden bisher zu wenig bedacht. Die Experten der städtischen Verkehrsplanung zeigen in der vorliegenden Stellungnahme eine ganze Latte an Maßnahmen auf, die umgesetzt werden müssen, um die Verkehrssicherheit für den Fußgänger- und Rad-, aber auch KFZ-Verkehr zu gewährleisten und die negativen Auswirkungen auf den ÖV zu verringern. Diese Punkte müssen natürlich umgesetzt werden, um das Schlimmste zu verhindern. Sie ändern aber nichts an der Ablehnung der beschlossenen Verkehrsführung mit Chaosgarantie", so Bernhard Carl, Verkehrssprecher der Bürgerliste.

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