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Frauen

Auch nach 25 Jahren engagierter Frauenpolitik ist die Benachteiligung von Frauen ungebrochen.

Standpunkte

Auch nach 25 Jahren engagierter Frauenpolitik ist die Benachteiligung von Frauen ungebrochen.

Zwar wird in regelmäßigen Abständen durch Medien, Frauenministerinnen und Frauensprecherinnen aller Parteien auf existierende Ungleichheiten zwischen Frauen und Männer hingewiesen - eine gravierende Änderung ist jedoch nicht in Sicht, die notwendigen Rahmenbedingungen wurden nicht geschaffen.

  • Frauen verdienen in Österreich durchschnittlich um 30% weniger als Männer.
  • Armut ist nach wie vor weiblich, wie Frauenarmutsberichte regelmäßig anschaulich darlegen. Dabei sind alleinerziehende Frauen besonders von Armut bedroht.
  • Auch Pensionistinnen zählen zu den zunehmend von Armut bedrohten Personengruppen. Die Versorgung der Frauen im Alter ist bereits jetzt sehr schlecht. So haben 76,7 Prozent aller pensionierten Frauen eine Pension unter 1.000 Euro, aber „nur" 40,5 Prozent aller pensionierten Männer. Die geringe Bewertung von häuslicher Arbeit - wie Kindererziehung, Hausarbeit, Pflegearbeit- sowie eine Pensionsreform, die die Durchrechnungszeiträume verlängert hat, tut das ihre zur Verschärfung des finanziellen Ungleichgewichtes zwischen den Geschlechtern im Alter.
  • Familienpolitische Maßnahmen müssen beiden Geschlechtern die Lebens- Berufs- und Familienorganisation erleichtern. Dazu gehören ausreichende, adäquate und kostenlose Kinderbetreuungsplätze, flexible Arbeitszeitmodelle, sowie eine verbesserte Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen Mann und Frau.

Die Betreuung der Kinder ist nach wie vor vorrangig eine Angelegenheit der Frauen. Durch das Fehlen von Alternativen oder flexibleren Modellen des Karenzgeldes werden Frauen vermehrt aus der Arbeitswelt bzw. in Teilzeit- und geringfügige Beschäftigungen gedrängt.

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