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Frauen - Frauenförderung & Gleichstellung

Gleichstellung bedeutet, dass beide Geschlechter in allen Lebensbereichen gleichermaßen präsent, kompetent und beteiligt sind.

Ein Ziel, von dessen Realisierung wir noch sehr weit entfernt sind - im Öffentlichen Sektor und erst recht in der Privatwirtschaft.

Die Betreuung der Kinder ist nach wie vor vorrangig eine Angelegenheit der Frauen. Nur rund 32% der Kinder in Österreich sind in Tagesbetreuung. Elternkarenz und Kindergeld sind elementare Bestandteile der Familienpolitik - durch das Fehlen von Alternativen führen sie jedoch vermehrt zur Zurückdrängung der Frauen aus der Arbeitswelt.

Einher mit dieser Zurückdrängung der Frauen ins Private und damit in männliche oder staatliche Abhängigkeit geht die Unterrepräsentation von Frauen in Bereichen der Machtverteilung, sprich in der Politik, Unternehmensführungen, Universitäten.

Zur Förderung der Gleichstellung von Frauen müssen Kinderbetreuungseinrichtungen flächendeckend verbessert werden und die Öffnungszeiten an den Arbeitsmarkt angepasst werden.

Durch massive Arbeitszeitverkürzungen werden die Frauen in Teilzeitjobs oder geringfügige Beschäftigungen ohne Aufstiegschancen gedrängt.

Durch das Angebot alternativer Arbeitsformen wie gestaffelter Arbeitszeit, dislozierter Arbeitsplätze oder freier Zeiteinteilung müssen die Arbeitsbedingungen für Frauen wieder verbessert werden.

Frauen sind in Führungsfunktionen unterrepräsentiert

Die Unterrepräsentation von Frauen in Managementfunktionen und in Bereichen der Machtverteilung, sprich in der Politik, öffentliche Institutionen, Wirtschaft und Wissenschaft ist eklatant. Der Frauenanteil liegt in Österreich in praktisch allen diesen Bereichen -. - nach wie vor weit unter 50%, teilweise sogar dramatisch darunter. In einigen Bereichen finden sich nach wie vor kaum Frauen in wichtigen Positionen.

Selbst in Unternehmen wie dem Salzburger Magistrat, der seit 1992 auf sein Frauenförderungsprogramm stolz ist, hat sich die Situation im Bereich der Abteilungsvorstände und Amtsleiter nicht merkbar „feminisiert".

Frauenquoten und Frauenförderpläne bringen Erfolg!

Mittels Frauenquoten und Frauenförderplänen soll eine Erhöhung des Frauenanteils in verschiedenen Bereichen eines Unternehmens innerhalb einer bestimmten Zeit erreicht werden. Damit kann eine gleichberechtigte Mitsprache von Frauen in diesen Bereichen sichergestellt werden.

Im Magistrat ist die Bürgerliste der Forderung nach einer Frauenquote von 50 % an allen anderen Fraktionen gescheitert. Wir fordern außerdem bereits seit 2006 Frauenförderpläne für stadteigene Betriebe und Beteiligungen- bis jetzt ohne Unterstützung der anderen Fraktionen.

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