RSS
f
Startseite > Standpunkte > Natur und Umwelt > Natur und Umwelt - Mobilfunk
Quadratisches Logo der Bürgerliste Salzburg mit HintergrundLogo Bürgerliste - Die Grünen in der Stadt

Natur und Umwelt - Mobilfunk

Salzburg hat vor allem durch unseren Einsatz in den letzten Jahren eine Vorreiterrolle bezüglich des Schutzes der Bevölkerung vor elektromagnetischer Strahlung durch Mobilfunk eingenommen.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass ein Gesundheitsrisiko existiert.

Langzeitstudien gibt es bisher nicht, massive gesundheitliche Auswirkungen müssen aber befürchtet werden. Gesundheitliche Folgen und Wertminderung der benachbarten Liegenschaften sind eine häufige Begleiterscheinung von Mobilfunkantennen.

Vorsorge ist wichtig

Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt Handytelefonate möglichst kurz zu halten und so oft wie möglich das Festnetz zu benützen. Kinder unter 16 Jahren sollten das Handy nicht oder nur in Notfällen nützen. Die Stadt soll daher im eigenen Bereich (v. a. Kindergärten und Schulen) Strahlungsbelastungen vermeiden und über die gesundheitlichen Risken und Vorsorgemöglichkeiten umfassend aufklären.

Da die UMTS-Technologie neuesten Forschungen zufolge mindestens das gleiche Risikopotential in sich birgt wie die bisherige GSM-Technologie, ist bei der Realisierung des neuen Netzes dafür zu sorgen, dass auch hier die Belastung für die Bevölkerung möglichst klein gehalten wird. Selbst das Europäische Parlament hat im September 2008 fast einstimmig beschlossen, dass die derzeit in Europa geltenden Grenzwerte nicht mehr zeitgemäß sind und wesentlich abgesenkt werden müssen. Salzburger Grenzwert rechtlich absichern

Das Salzburger Modell

Das Salzburger Modell, das in den letzten Jahren entwickelt wurde und europaweit als Vorbild dient, hat zum Ziel, die Belastung durch Mobilfunkanlagen zu minimieren.

Die Stadt Salzburg stellt öffentlichen Grund für GSM und UMTS-Sendeanlagen nur dann zur Verfügung, wenn dies eine Belastungsminderung im Vergleich zum geplanten Standort zur Folge hat und der Salzburger Vorsorgewert von 1mW/m² unterschritten wird.

AnrainerInnenrechte sichern

Dem Gesetz nach sind die AnrainerInnen bezüglich der Errichtung und des Bestandes von Mobilfunkanlagen völlig rechtlos.

Wir werden uns auch weiterhin auf Bundesebene dafür einsetzen, dass endlich gesetzliche Maßnahmen ergriffen werden, die sicherstellen, dass die Bevölkerung auch vor den athermischen Effekten geschützt wird und ihnen eine Mitspracherecht bei der Errichtung und Änderung von Mobilfunkbasisstationen einräumt (Gesetz zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung).

Logo FacebookLogo TwitterLogo Google Plus
Startseite > Standpunkte > Natur und Umwelt > Natur und Umwelt - Mobilfunk
RSS
f